Revanche gegen Mauren Eschen nicht geglückt

Am 10.02.2026 trafen erneut die Damen 1 des VBC Arosa und die Damen von Volley Mauren Eschen (VME) aufeinander – nur zwei Wochen nach der klaren 0:3-Heimniederlage der Aroserinnen. Die Mission war klar: Revanche.
Der Start misslang jedoch gründlich. Arosa fand im ersten Satz nicht richtig ins Spiel. Das frühe Timeout beim Stand von 5:7 brachte nicht die erhoffte Wende, und auch das zweite Timeout bei 7:15 vermochte den Spielverlauf nicht zu ändern. Zu stark, zu abgeklärt agierte das Heimteam. Erst gegen Satzende erwachten die Bündnerinnen, kämpften sich Punkt um Punkt heran und betrieben Resultatkosmetik. Doch mehr als ein 17:25 war nicht mehr drin.
Im zweiten Satz zeigte Arosa ein anderes Gesicht. Druckvolle Services, mutige Angriffe und erfolgreiche Defence – plötzlich stand das Heimteam unter Zugzwang. Bis zur Satzmitte lag Arosa stets mit ein bis zwei Punkten vorne. Doch Mauren Eschen liess sich nicht beirren, glich aus und zog auf 22:19 davon. Arosa erkämpfte sich den Ausgleich bei 22:22 und zwang das Heimteam zu einem weiteren Timeout. Es folgte ein nervenaufreibendes Kopf-an-Kopf-Rennen – mit dem besseren Ende für die Gäste: 26:24 für Arosa!
Der dritte Satz war erneut hart umkämpft. Zwar führte Mauren Eschen meist mit wenigen Punkten, doch Arosa liess sich nicht abschütteln. Beim Spielstand 17:17 war wieder alles offen. Diesmal jedoch spielte das Heimteam seine Routine aus, erhöhte den Druck und sicherte sich den Satz mit 25:19.
Im vierten Satz wollten die Aroserinnen nochmals alles in die Waagschale werfen. Doch starke Services und präzise Angriffe seitens der Liechtensteinerinnen setzten früh ein Zeichen. Der Rückstand wuchs, und Arosa fand kein Mittel gegen das starke Spiel von Mauren Eschen. Mit 16:25 ging auch dieser Satz klar an die Gastgeberinnen.
Damit musste sich Arosa auch im zweiten Aufeinandertreffen geschlagen geben. Der Kampfgeist war da, doch gegen das stark aufspielende Mauren Eschen reichte es diesmal nicht. Vielleicht klappt es ja in der Saison 2027…
Für Arosa spielten Nina Saloschnig, Lea Tschanz, Lara Tschanz, Lenia Butzerin, Andrea Meier, Cristiana Pereira, Andrea Spitz, Daniela Spitz und Andrea Spitz, Coach: Karl Butzerin

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